Westoberdeutsch…bitte was?


Deutsche Sprache: Vielfältige Sprache, aber schwere Sprache. Das war schon immer so

recherche.pngNachtrag Ende März 2013

Thomas Wolff* ist promovierter Germanist mit einem Schwerpunkt auf Sprachgeschichte rund um das Markgräflerland, wo Projekt „K“ hauptsächlich spielt. Ursprünglich soll die Handlung von Merles Vorfahren schon im Hochmittelalter um 1200 beginnen. Natürlich recherchiere ist dafür, wann die Menschen wo welche Sprache gesprochen haben: Mittelhochdeutsch.

Aus verschiedenen Gründen verlege ich die Handlung zeitlich weiter nach vorne. So komme ich vom Mittelhochdeutschen zum Frühneuhochdeutschen.

Experte für Frühneuhochdeutsch? Mal ehrlich, das klingt...seltsam unrund.

Aber es gibt ja noch Dialekte. Aus den Tiefen meines Gedächtnisses krame ich das Schlagwort alemannischer Dialekt für die Gegend des Hochschwarzwaldes heraus. Ich überprüfe das, und es stimmt, aber die Wissenschaftler nennen es Westoberdeutsch. Och nö…

Aber gut. Thomas ist also Experte für Westoberdeutsch. Ich packe ihm mal besser noch den Forschungsschwerpunkt „Sagen des süddeutschen Raumes und der Nordalpen“ dazu. Sonst wird mir das zu trocken.

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*Edit: Im November 2013 wird aus Thomas Wolff Jakob Thomas Wolff. Warum das so ist, steht hier