Ein Bild von Thomas*



Ein Blick in den Spiegel verrät gern etwas über Protagonisten

personen.png

Nachtrag Anfang April 2013

Beim Hüter der Worte habe ich schon festgestellt, dass es zwei Arten von LeserInnen gibt: Die einen wollen eine möglichst genaue Beschreibung der Figuren (Größe, Augen, Haare, Kleidungsstil). Für die anderen transportiert sich das Aussehen mehr über die Beschreibung von Gestik oder Bewegung. Manche der letzteren gehen sogar soweit, dass sie die „wahren“ Figurenmerkmale ignorieren: „Braune Haare? Für mich ist der blond und das bleibt auch so.“

Thomas wird beschrieben und erscheint nun in Form eines Fotos auf der Webseite seiner Fakultät wortwörtlich auf der Bildfläche. Wenn Merle das Foto bei ihrer ersten Begegnung mit der Realität vergleicht, stellt sie natürlich Unterschiede fest, denn das Foto ist uralt.

Selbst wenn theoretisch alles an Personenbeschreibung später rausgestrichen würde, habe ich jetzt ein Bild von Thomas. Die Figur bekommt Substanz und ist aus dem eher nüchternen Exposé heraus be-greifbar geworden.

Geschrieben: ca. 100 Seiten

___
*Edit: Im November 2013 wird aus Thomas Wolff Jakob Thomas Wolff. Warum das so ist, steht hier