Still got the Blues


Hadern mit dem eigenen Text. Oft ein Zeitpunkt, an dem mancher Autor wunderschöne Projekte aufgibt.

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Nachtrag Mitte Juni 2013

Trotz Urlaub rutscht die Geschichte gerade nicht mehr von der Hand. Ich kenne das schon von allen anderen Projekten: Irgendwann habe ich überhaupt gar keine Lust mehr auf das Buch. Das ist keine Schreibblockade – zumindest nicht in dem Sinne, wie ich diesen Begriff verstehe. Ich wüsste genau, was ich schreiben möchte. Ich habe auch nicht das dringende Bedürfnis, mich um meine Steuererklärung zu kümmern.

Aber auf einmal gefällt mir das, was ich geschrieben habe, nicht mehr. Ich finde es langweilig und langatmig und würde am liebsten mindestens die Hälfte komplett neu und anders schreiben. Das geht nicht allen Kollegen so, aber immerhin einigen, das ist nichts Ungewöhnliches. Die einzig richtige Strategie lautet: Augen zu und durch.

Und bloß nicht gerade jetzt ändern und überarbeiten. Das hält auf und ist doppelte Mühe.

Neu geschrieben und überarbeitet: ca. 170 Seiten