Info-Dump und Füllwörter

Beta-Version wird Gamma-Version oder „First Final“

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Nachtrag Mitte Juli 2013

Ich habe wohl auch einen Hang zu manchen Füllwörtern. Und wenn ich mich an ihnen geradezu festlese, kommt es mir meistens irgendwann tatsächlich so vor, als ob dann eigentlich fast der gesamte Text aus solchen Füllwörtern besteht. Dabei ist doch so manches Füllwort wichtig. Aber eben nicht alle. Die meisten können halt ersatzlos gestrichen werden. Bei mir sind es ja dann so pro Wort ungefähr fast zwei Drittel, aber auch mal mehr, je nach Wort…*

Darüber hinaus sind sich die Testleser nicht ganz einig, ob am Anfang zuviel Information gegeben wird, oder nicht genug. Das überlasse ich daher der Lektorin Momo Evers.

Der Text schrumpft auf 324 Seiten und bereit zur Abgabe. Die Bearbeitung erfolgt frühestens im September. 

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*Achtung, der vorliegende Text enthält Füllworter - viele.

So finster, so kalt

formelles.png*** Aktuell ***

Heimlich, still und leise, das heißt von mir unbemerkt, erscheint auf den Seiten des Verlages die Vorschau. Damit sind Cover und Titel nun offiziell: „So finster, so kalt“ erscheint am 01. April 2014. Die weiteren Planungen nehmen Gestalt an.

Ein Sack voller Kommata

Alpha-Version wird Beta-Version

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Nachtrag Anfang Juli 2013

Der Roman ist überarbeitet. Wie jedes Mal habe ich den Eindruck, man könnte einen Sack Kommata nehmen und über den Text ausschütten. Die kleinen schwarzen Textkameraden finden ausreichend Stellen, an denen sie sich niederlassen können. Anders gesagt: Ich bin benutze sie sehr sparsam. Genau wie Ausrufezeichen, was aber ganz gut ist.

Für die Statistik: Der Text schrumpft von 334 auf 331 Seiten und ist nun bereit, sich den Testlesern zu stellen. Die Autorin macht Pause.

Schaukelstuhl


Die Geschichte des Schaukelstuhls ist voller Schwankungen

ambiente.pngNachtrag Anfang Juli

Zu guter Letzt stelle ich jemanden vor, der sich im Laufe der Arbeit am Roman langsam aber sicher eine Hauptrolle unter den Möbelstücken erarbeitet hat. Ehrlich, ich hätte nie gedacht, wie flexibel und „belebend“ so ein Schaukelstuhl sein kann. In der Realität finde ich die Dinger meistens unbequem. Ich kenne sie eher als dekorativ herumstehendes 70er Jahre Relikt aus Rattan, denn als wirklich brauchbare Sitzgelegenheit.

Fazit: Ich habe Schaukelstühle bisher absolut unterschätzt!

Endspurt

*uff*

handlung.pngNachtrag Ende Juni 2013

Mit einem Riesensprung innerhalb von knapp drei Wochen von „Neu geschrieben und überarbeitet: ca. 170 Seiten“ auf „Fertig“?

Ja, das geht. Aber das fühlt sich gerade auch so an.

Und damit ist alles gesagt: „Geschrieben: ca. 334 Seiten“

Jetzt wird noch ungefähr eine Woche gelesen und geschliffen, dann geht das Baby ab an die Testleser und anschließend ins Lektorat.

Männliche Perspektiven

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Bildrechte: Sandra Baumgärtner - Trier (privat)
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Nachtrag Ende Juni 2013

Gegen Ende gibt es eine Szene aus Thomas‘* Perspektive. Er sitzt vor einem typischen kleindörflichen Blumenrabatten-Idyll und hat Astern und Chrysanthemen vor sich. Und das ist genau das Problem. Bereits beim Hüter der Worte hat mich mein treuester männlicher Testleser darauf aufmerksam gemacht, dass die männliche Perspektive manchmal anders ist, als die weibliche. In diesem Fall: „simpler gestrickt“. Ich höre ihn im Geiste sagen: „Aster und Chrüsa…was? Also nein, für uns Männer sind das einfach bunte Blumen“.

Und so geschieht es: Es wird eine Rabatte mit „bunten Herbstblumen“.

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*Edit: Im November 2013 wird aus Thomas Wolff Jakob Thomas Wolff. Warum das so ist, steht hier

Unserer Lieben Frau zu Thierenbach

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Wieder ein Ort am Rande der Realität

Bildrechte: Ferlut via Wikimedia Commons (Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE)
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Nachtrag Ende Juni 2013

Ein ebenfalls sehr früh feststehender Handlungsort für die Geschichte um Merles Vorfahren ist Das Kloster „Unserer Lieben Frau zu Thierenbach“, ein Benediktinerkloster im Elsass. Seitdem ich die Handlung 100 Jahre vorverlegt habe, passt die Geschichte dieses einst bedeutenden Wallfahrtsortes sehr schön in den Gesamtzusammenhang.

Die Kirche ist jünger als die Vergangenheit der Familie Hänssler. Sie wurde in der Zeit des Dreissigjährigen Krieges zerstört und danach wieder aufgebaut. Als Merles Vorfahr dorthin gepilgert ist (sein soll), dürfte er dort sehr wenig vorgefunden haben. Umso mehr dichterische Freiheit für mich.