Elisas Brüder Teil 1: Franz und Anton

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Für Franz und Anton habe ich kein passendes Bild. Daher zwei Platzhalter-Murmeltiere

Ihre Brüder spielen in Elisas Leben eine wichtige Rolle. Dabei sind die beiden ältesten schon fast erwachsen, als sie beginnt, ihre Welt zu erkunden.

Der Erstgeborene und Hoferbe ist Franz Andreas, elf Jahre älter als Elisa und nach dem Kaiser sowie dem berühmten tiroler Volkshelden Andreas Hofer benannt. Franz ist ein in sich ruhender und freundlicher Charakter, der die Dinge nimmt, wie sie sind. Falls er sich über Politik und dergleichen Gedanken macht, spricht er nicht darüber.

Mit Franz teilt Elisa sich die äußerliche Erscheinung, beide schlagen mit eher schmalem und kleinem Wuchs, hellblondem Haar und grünblauen Augen nach der Mutter (Zum Glück vor allem für das Mädchen, wie ihr Vater häufiger bemerkt).

Nur elf Monate jünger als Franz ist Anton Josef, der den Namen seines verstorbenen Onkels trägt. Anton ist von kräftiger Statur, mit leicht gelocktem dunklen Haar und dunklen Augen. Er sieht seinem Vater extrem ähnlich, und vielleicht ist das schon ein Grund, warum es zwischen Vater und Sohn von Beginn an nicht funktioniert.

Anton ist aufsässig und ständig zu Streichen aufgelegt, im Grunde aber ein freundlicher Kerl. Als er älter wird, wird ihm die Heimat zu klein, er sucht Abwechslung und Abenteuer.

Franz und Anton sind in der Kindheit unzertrennlich, wobei Franz sich häufig schützend vor seinen Bruder stellen muss, wenn der wieder etwas ausgefressen hat. Dabei stellt sich gern heraus, dass die beiden gerade als Team hervorragend aufeinander eingespielt sind, und Franz vielleicht eines dieser berühmten stillen Wasser ist...

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Apfelstrudel

Echt lecker!

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Postkarte, die ich meinen Eltern mit "Nachback-Befehl" aus einem Urlaub geschickt habe.

Um es kurz zu machen: Das "richtige" Apfelstrudel-Rezept gibt es so sicher wie das "richtige" für Kartoffelsalat, Vanillekipferl, Gulasch, Lebkuchen, oder, oder, oder...

Gerade bei solchen alten Rezepten gibt es unzählige Varianten, Familien-Überlieferungen und Abwandlungen. Sofern es keinen "Erfinder" gibt, kann es auch kein Original-Rezept geben.

Bei meiner "Recherche" auf facebook (!) hatte ich aus einer Laune heraus behauptet, das "richtige" Rezept für Südtiroler Apfelstrudel wäre aus Mürbeteig mit Pinienkernen. Die daraus entstandene Diskussion ist hier nachzulesen.

Viel Spaß!