Istitut Micurá de Rü: Interview mit Veronica Craffonara Teil 2

veronica.jpg
Veronica an ihrem Arbeitsplatz in der Biblioteca des Kulturinstituts

Im zweiten Teil unseres Interviews erzählt mir Veronica Craffonara von ihrer Mehrsprachigkeit, was sie gern liest und welche Dolomitensage ihr am besten gefällt

Hier geht es zum ersten Teil

Istitut Micurá de Rü: Interview mit Veronica Craffonara Teil 1

istitutladin.jpg
Das Istitut und die Bibliothek in Sankt Martin in Thurn

Schon in meinem Debütroman „Hüter der Worte“ habe ich den Dolomiten als „Nordgebirge“ meiner fantastischen Welt ein literarisches Denkmal gesetzt. Auch ist es ein paar Lesern aus Österreich und der Schweiz nicht entgangen, dass meine Fantasy-Sprache auf dem Ladinischen beruht. Tatsächlich habe ich mich damals hemmungslos im Online-Wörterbuch des Istitut Micurá de Rü bedient und das Gadertalisch meinen Bedürfnissen angepasst.

So ist der Weg zum Istitut und seiner Biblioteca in San Martin nicht mehr weit, als ich „richtig“ angefangen habe, über die Ladiner und ihre Heimat zu recherchieren. Ein Riesendankeschön gilt daher Veronica Craffonara, die mich vom Beginn meiner Suche an und im Laufe der Monate mit zuverlässiger Begeisterung unterstützt hat.

Und da wir uns auch ein wenig angefreundet haben, liegt es nahe, Veronica zum Leben in und mit den „bleichen Bergen“ zu interviewen. 

Hier kommt Teil 1 unseres Interviews von September 2015, in dem es um das Leben oder das Fortkommen in den Bergen geht, und was sich in den letzten 100 Jahren geändert hat.