Schlutzkrapfen sind nicht gleich Schlutzkrapfen

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Das Ergebnis: Mit Spinat gefüllte Cajincí in einer Pfanne mit Butter und Datteltomaten geschwenkt

Mein Testleser Fabian Dombrowski wirft mir im Manuskript vor, ihm mit meinen Beschreibungen Hunger zu machen. Damit er also nicht nur Apfelstrudel nachbacken kann, recherchiere ich (selbstverständlich ganz gründlich!) zu Cajincí*, der ladinischen Variante der Schlutzkrapfen.

Mit Entsetzen – nein, mit großem Entsetzen stelle ich fest, dass es nicht so leicht ist, ein Rezept für Cajincí zu finden. Außerdem ist es mit den Schlutzkrapfen wie mit Kartoffelsalat oder Apfelstrudel. Es gibt nicht DIE richtige Variante.

Und so lande ich am Ende mit einem Rezept in der Küche, das mir per Vermittlung durch @suedtirol_info von @VGardena auf twitter zugespielt wird. Danke dafür!

Was ich am Ende nun sagen kann: Sie schmecken wirklich verdammt gut. Und wenn man das Ausrollen und Füllen ein wenig übt, ist nicht einmal so viel Arbeit wie erwartet. 

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*Cajincí auf gadertalisch-ladinisch = Crafuncins auf grödner-ladinisch