Die Kaiserjäger

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Das Kaiserjägermuseum auf dem Berg Isel in Innsbruck - mit freundlicher Genehmigung der Presseabteilung der Tiroler Landesmuseen - Fotograf: Alexander Haiden

Eine spannende aber herausfordernde Recherche ist der Teil zum Militärwesen der Habsburgermonarchie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Hätte ich geahnt, was da auf mich zukommt, hätte ich mir das Projekt noch einmal gut überlegt!

Auf den ersten Blick scheint es leicht, entsprechende Informationen zu finden, gerade da der „Große Krieg“ 100 Jahre zurückliegt und es massenhaft Veröffentlichungen gibt. Doch nicht nur die Begriffe Landesschützen, Kaiserschützen und Standschützen werden munter durcheinander gewirbelt, nicht einmal das Alter der Wehrpflicht stimmt in den Quellen überein. Und ich mit meinem übersteigerten Hang zur Recherche möchte ja alles richtig machen... 

Echt schwierig wird’s bei den Kaiserjägern: Eins der ältesten Regimenter des Kaiserreichs (von 1816), eine Elite-/ Scharfschützeneinheit, die sich überwiegend aus Tirolern und Vorarlbergern rekrutierte. 

Soweit so gut, aber wie wurde die Einheit damals gesehen? War es eine Ehre, in einem der vier Regimenter zu dienen oder die Wehrpflicht grundsätzlich lästig? Immerhin dauerte sie drei Jahre. 

Es ist schwierig, sachliche und neutrale Informationen über die Kaiserjäger zu erhalten, denn nach dem Verlust des Krieges kommt es zu einer Glorifizierung, die sich im Zweiten Weltkrieg erst recht fortsetzt. Heldenmut, Kameradschaft und Ehrverständnis der Truppe werden unter dem Nazi-Regime propagandistisch ausgeschlachtet und in manch einschlägigen bräunlichen Kreisen ist das bis heute so. Den tatsächlichen Gegebenheiten wird das vermutlich eher nicht gerecht. 

Quelle wird daher ausschließlich Frau Dr. Isabelle Brandauer vom Kaiserjägermuseum in Innsbruck. Dank ihr lese ich ausführlich über das Wehrsystem und die Wehrverfassung Tirols – und weiß hinterher mehr, als ich je wissen wollte. Von den Adjustierungsvorschriften wie die Haupthaarlänge oder über die Größe der monatlichen Tabakration, die keines falls verkauft werden durfte, bis hin zur Wohnungseinrichtung eines Offiziers...

Am Ende landen zwei von Elisas Brüdern bei den Kaiserjägern und einer bei den Tiroler Landesschützen. Und wie im richtigen Leben ist das reine Willkür, in diesem Fall erzählerische.

Was hat das mit diesem Buch zu tun? (Europa 4/4)

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Meine Liebeserklärung an Europa

Soviel. Alles. Ich habe das nicht gewusst, als ich das „Tal“ begonnen habe. Gut, da ist Vitos Konflikt, weil er für das Land, dessen Staatsangehörigkeit er hat (Österreich), gegen das Land, in dem er aufgewachsen ist (Italien), in den Krieg ziehen soll.

Ich habe das zwischendurch einmal weitergedacht und mir vorgestellt, ich müsste von heute auf morgen gegen die Niederlande in den Krieg ziehen. Ganz ehrlich, allein der Gedanke ist für mich vollkommen absurd – und so ging es damals (1915) vermutlich vielen Südtirolern. Vielleicht ging es den Menschen im ehemaligen Jugoslawien auch so? Was würden hier geborene Türken tun, wenn Herr Erdogan sie morgen auffordert, gegen Deutschland in den Krieg zu ziehen? Oh, und mal kein Gedankenexperiment: Wie steht es eigentlichen aktuell um die Krim und den Konflikt der Russen gegen die Ukrainer?

Am Ende des Buches müssen Vito, Elisa und ihre Familien eine Entscheidung treffen. Sie entscheiden sich, ohne weiter zu spoilern, für Europa. Auch wenn sie das selbst noch gar nicht wissen. Sie leben im Kleinen aus, was ich mir im Großen wünsche. Und das ist ein Grund, weshalb dieses Buch zu einer Herzensangelegenheit geworden ist. Eine Liebeserklärung an eine Idee, die im Laufe des 20. Jahrhunderts geboren wurde, geboren werden musste.

Wo gehören wir hin? Wo fühlen wir uns zugehörig? Und wer entscheidet das?

Diese Fragen haben kein bisschen an Aktualität verloren. Und ich sehe in der Europäischen Union unsere große Chance. Indem wir eines Tages die Landesgrenzen überwinden, uns für eine regionale Zugehörigkeit entscheiden und im zweitem Schritt Europäer sind. Ich bin weder Nordrhein-Westfälin noch Deutsche. So fühle ich mich nicht. Ich bin zuerst Niederrheinerin und dann Europäerin. Das dazwischen ist zwangsläufig und mitgegeben.

Ist das ungewöhnlich? Ich glaube nicht. Landesgrenzen sind häufig willkürlich, Zugehörigkeit zu einer Region, sei es nun Südtirol, das Baskenland oder Schottland, sind in den allermeisten Fällen aus der Geschichte heraus begründet und nicht aus dem Willen der Menschen, die dort leben. Die Wiedervereinigung Deutschland war ebenso eine Helmut-Kohl-Entscheidung wie die Trennung der Tschechoslowakei eine von „zwei verbohrten alten Männern“, wobei nach meinem Kenntnisstand erstere Volkes Willen entsprach und zweitere eher nicht.

Die Europäische Union ist die große Chance, diese willkürlichen Grenzen zu überwinden, sie unwichtig und bedeutungslos zu machen. Und wenn nun diese Chance vertan wird, weil der Wille zur Veränderung fehlt, weil der Mut fehlt, die Dinge anzupacken und gemeinsam zu lösen, weil man sich stattdessen auf gestriges Nationaldenken einlässt, weil früher ja alles besser war –

dann,

ja dann muss ich weiter an utopischen europäischen Gedanken leiden.

Vielleicht ist das so. Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht ganz auf.

  • Teil 1: Die Idee Europa – meine ganz persönliche Betrachtungsweise
  • Teil 2: Grenzgängerin. Leben im Zollgrenzbezirk und ohne Grenze
  • Teil 3: Die Südtirolfrage
  • Teil 4: Was hat das mit diesem Buch zu tun?

  • Die Südtirolfrage (Europa 3/4)

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    In der Fanes-Sage wurde der falsche König in Stein gebannt. Diese Möglichkeit fällt für heuchlerische Politiker und rechts-nationale Propheten leider aus. (Bildrechte: Veronica Craffonara)

    Im Nachwort zu „Ein Tal in Licht und Schatten“ behaupte ich, keine Meinung zur „Südtirolfrage“ zu haben. Das ist ein wenig gelogen.

    Wahr ist, dass ich es von meinem geographischen Standpunkt (ca. 700 km nordwestlich) aus gesehen anmaßend finde, ein Urteil darüber abzugeben, ob Südtirol besser zu Österreich gehöre also zu Italien.

    Gelogen ist es aber deshalb, weil ich mich tief im Inneren frage, warum diese Frage heute noch eine Rolle spielt. Ganz ehrlich dachte ich sogar, dass sie niemand mehr stellt. Ganz nach dem zweiten Satz des rheinländischen Fatalismus: „Es ist, wie es ist“ bin ich davon ausgegangen, dass sich von wenigen Unverbesserlichen, die sich vielleicht auch Kaiser und Monarchien, Frondienst und Patriarchat zurückwünschen, also von diesen wenigen Unverbesserlichen abgesehen, niemand mehr ernsthaft wünscht, Südtirol solle zu Österreich gehören.

    Lenz Koppelstätter zum Beispiel spricht in seinem Bozener Krimi von
    „..., einer Provinz, die durch eine Schlamperei der Weltpolitik nach dem großen (sic) Krieg Italien zugesprochen worden war.“ (Der Tote am Gletscher, S. 19)

    Das ist sehr charmant und liebenswürdig ausgedrückt.

    Ich lese dahinter: Ja, das war sicherlich damals für die Menschen extremst übel und schmerzhaft, und ja, die Sache mit der Option – das ist alles maximal schlecht gelaufen, wirklich. Aber die Welt hat sich seit dem ersten Kriegsende 98 Jahre und seit dem zweiten Kriegsende 71 Jahre weitergedreht. Sollten wir die Dinge nicht langsam einfach mal ruhen lassen, da sie nun einmal geschehen und nicht rückgängig zu machen sind?

    Es wird nie wieder so sein, wie es einmal war. Im Guten wie im Schlechten.

    So denke ich, und ich habe gedacht, so denken die meisten.

    Und dann kommt da die Wahl des Bundespräsidenten in Österreich: Da lese ich über den Kandidaten, der allen Ernstes in einer Rede von sich gibt, Südtirol gehöre zu Österreich. Ich reibe mir ungläubig durch die Augen, denn diese Rede hat er 2015 gehalten.

    Dieser Kandidat, der auch noch Hofer heißt und diesen Namen als eine wirre Form von Verpflichtung zu sehen scheint, Süditrol in den Schoß der Habsburgermonarchie (?!?!?) zurückzuführen.

    Und zugleich passiert auch noch etwas höchst merkwürdiges, nämlich das „Gegenteil“: Die Österreicher sprechen laut darüber, den Brenner dicht zu machen. Ausgerechnet.

    Ganz gleich, wie ich nun zur Südtirolfrage stehe – die Südtiroler haben in meinen Augen die Chance in der Idee Europa erkannt und in der Alpeuregio umgesetzt: Welche Grenzen uns die Politiker der Länder auch vorschreiben, sie reißen die Grenzen in unseren Köpfen nieder und schließen sich auf Basis von Regionen und ihrer Gemeinsamkeiten zusammen. Und da ist der Brenner eine der wichtigsten, wenn nicht gar DIE wichtigste NICHT-Grenze, in meinen Augen ein Symbol für die Überwindung der Landesgrenzen und der Südtirol-Frage mit der Antwort:

    Südtirol gehört zu Europa. Punkt.

    Den Brenner schließen, Grenzzäune bauen. Über so etwas möchte ich heulen. Das ist Verrat an Europa. Es ist Mist.

  • Teil 1: Die Idee Europa – meine ganz persönliche Betrachtungsweise
  • Teil 2: Grenzgängerin. Leben im Zollgrenzbezirk und ohne Grenze
  • Teil 3: Die Südtirolfrage
  • Teil 4: Was hat das mit diesem Buch zu tun?


  • Grenzgängerin. Leben im Zollgrenzbezirk und ohne Grenze (Europa 2/4)

    mohnblumenfeld
    Der Niederrhein. Immer etwas flach. 

    Die Grenze zu den benachbarten Niederlanden, konkreter der Provinz Limburg, ist nur ein paar Kilometer entfernt. Ich fühle mich, ich weiß, das tun nicht alle hier, mit den Limburgern verbunden. Wenn mein möglicher Gesprächspartner und ich in den lokalen Dialekt verfallen, verstehen wir uns gut, ich verstehe es sogar besser als hardcore-schwäbisch oder bayrisch.

    Als ich klein war, hat mein Vater mir davon erzählt, wie er in den 60ern Kaffee aus den Niederlanden geschmuggelt hat. Das hat jeder getan (was es juristisch nicht richtiger macht). Wir haben in einem „Zollgrenzbezirk“ gelebt, was heißt, so hat man mir damals erklärt, dass der Zoll einen jederzeit anhalten und kontrollieren darf. Ich weiß noch sehr genau, dass ich eine Weile immer die aufgeregte Hoffnung gehabt habe, dass das auch mal passiert. Und wenn man mal in eine Polizeikontrolle kam, erinnere ich mich an diese Mischung aus Erleichterung und Enttäuschung, wenn die nicht das Auto meiner Eltern gefilzt haben (dass die gar nicht zuständig gewesen wären, habe ich natürlich nicht gewusst).

    Und so bin ich, statt mit Kontrolle und Nachstellung, damit aufgewachsen, dass eine Grenze eine Formsache ist. So richtig interessiert hat sie niemanden, die Grenzwärterhäuschen waren teilweise schon vor dem Schengener Abkommen verschwunden.

    So, habe ich gedacht, soll es weitergehen. Bis es eines Tages keine Grenzen mehr gibt.

  • Teil 1: Die Idee Europa – meine ganz persönliche Betrachtungsweise
  • Teil 2: Grenzgängerin. Leben im Zollgrenzbezirk und ohne Grenze
  • Teil 3: Die Südtirolfrage
  • Teil 4: Was hat das mit diesem Buch zu tun?

  • Exkurs: Subtile Fremdenfeindlichkeit

    Ich habe meine Diplomarbeit über „Fremdenfeindlichkeit und Perspektivenübernahme“ geschrieben. Ich wollte wissen, ob sich Jugendliche hier in Viersen, also in unmittelbarer Nähe zur niederländischen Grenze, in ihren Ansichten über die Niederländer von Jugendlichen unterscheiden, die viel weiter weg wohnen (konkret: in Detmold). Ich habe sehr viel gelesen über Sprache und Vorurteile, über subtile und offene Fremdenfeindlichkeit, Wahrnehmungsfehler, Gruppenprozesse und bin seitdem eher pessimistisch, dass das Bedürfnis nach Abgrenzung in uns Menschen zu tief verankert ist, als dass wir auf Dauer dagegen ankommen.

    Ja, Nähe erhöht das Wissen über das Fremde, zugleich wächst (gerade bei wahrgenommener hoher Ähnlichkeit) das Bedürfnis nach Abgrenzung. (Nachzulesen Seite 144ff). Und so blüht hier, bei einem auf den ersten Blick guten Verhältnis mit den limburgischen Nachbarn, die subtile Fremdenfeindlichkeit, die sich in üblen Holländerwitzen (damit, sie als Holländer zu bezeichnen, fängt es eigentlich schon an.) und anderen "dummen" Bemerkungen widerspiegeln.

    Menschen, die von sich behaupten, keine Vorurteile zu haben, machen sich selbst etwas vor. Wir alle haben sie, wir denken in Kategorien. Wir können gar nicht anders und das ist grundsätzlich auch erst einmal okay: damit machen wir uns die Welt und Informationen überschaubar und handhabbar.

    Wir unterscheiden uns eben nur darin, ob wir drei oder dreißig Kategorien für die Einteilung unserer Mitmenschen nutzen und in unserer Bereitschaft, einen Menschen von einer Kategorie in eine andere zu verschieben, sobald sich die Bewertungsgrundlage geändert hat. Manchen fällt das schwerer, anderen leichter.

    Das ist soweit alles in Ordnung.

    Nicht in Ordnung ist dagegen, auf Vorurteilen zu beharren und subtile Fremdenfeindlichkeit zu bagatellisieren. Und es sollte sich wirklich jeder Mensch einmal gründlich überlegen, wie es um die eigenen Denkmuster bestellt ist. Man muss nicht alle und jeden liebhaben. Aber die gegenseitige Achtung und den Respekt voreinander sollten wir bewahren. Und das ist einer der Grundgedanken von Europa. Und dazu gehört nicht viel - eigentlich.

    Die Idee Europa – meine ganz persönliche Betrachtungsweise (Europa 1/4)

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    Ich will Europa!

    Eigentlich wollte ich auf diesen Seiten nur noch über meine Bücher und alles, was damit zusammenhängt, schreiben. Aber seit ein paar Wochen, konkreter seit meinem Urlaub am Comer See, geht mir eine solche Menge durch den Kopf, dass ich nicht weiß, wohin damit. Und deshalb muss das jetzt raus.

    Ich leide. Ich leide an Europa, beziehungsweise an der Tatsache, dass die europäische Idee gerade über den Haufen geworfen wird. Und ich stelle fest, dass dies eine ganz große Menge mit „Ein Tal in Licht und Schatten“ zu tun hat. Dazu später. 

    Ich muss mir das von der Seele schreiben. 

    Als 2013 die ersten neuen Euro-Scheine auf den Markt kommen, sage ich zu meiner jungen Nachbarin: „Die fühlen sich wie früher Guldenscheine an, oder?“
    Sie schweigt mit einem hilflosen Blick. 
    Ich frage etwas ungläubig: „Du weißt doch, was Gulden sind?“ 
    „Ja, doch schon. Wir haben das in der Schule in SoWi gehabt.“ 
    Mir geht auf, dass meine Nachbarin zu jung ist. Vielleicht hat sie als Kind von ihren Eltern eine oder zwei Gulden-Münzen für ein Eis in die Hand gedrückt bekommen, aber Scheine kennt sie nicht. 
    Meine Nachbarin ist erwachsen. Den Euro gibt es seit vierzehn Jahren.

    Ich weiß, dass die EWG ursprünglich eine Wirtschaftsgemeinschaft war. Ich weiß, dass Solidarität teilweise gar nicht im Programm auftaucht.

    Aber ich begreife nicht, dass von den Politikern - deren einzige Motivation heutzutage noch zu sein scheint, wiedergewählt zu werden - dass von diesen Politikern abgesehen so wenige Menschen noch von der Idee überzeugt sind. Die Vorteile nicht sehen. Die Freiheit. Reisefreiheit. Ich merke es sehr deutlich, weil wir es gerade aufgeben. Vor ein paar Jahren habe ich auf dem Weg in den Urlaub meine Handtasche vergessen. Ich bin ohne Personalausweis durch die Schweiz nach Italien gereist. Weil es ging! (Ja, die Schweiz ist im Schengener Abkommen, wenn auch nicht in der EU). Dieses Jahr haben wir bei der Einreise Italien-Schweiz 1,5 Stunden (Rückreise) gewartet. In Mailand vor dem Dom stand das achtfache Aufgebot an Polizisten und Carabinieri im Vergleich zu unserem letzten Besuch. Beim Einlass in den Dom wurden die Taschen kontrolliert. 

    Mir ist klar, dass ein Teil der Maßnahmen sinnvoll ist. Als ich mit Achtzehn nach London gereist bin, war die IRA noch hochaktiv, Sperrungen von U-Bahnstationen an der Tagesordnung, Kontrollen und Wachsamkeit gehörten zum Alltag. 

    Aber trotzdem. Mich macht es traurig, weil wir uns so einschränken. Weil sich die Verantwortlichen der EU nicht einmal soweit vertrauen, dass sie ihre Daten austauschen. Stattdessen ziehen sie die Grenzen hoch, zementieren die Grenzen in unseren Köpfen und leben uns vor, dass wir nicht Europäer sind, sondern Italiener, Franzosen, Deutsche, etc. Das führt soweit, dass die Briten rauswollen aus der EU. Was ich ganz persönlich dumm finde. Es ist rückwärtsgerichtet und egoistisch.

    Und jetzt habe ich nur von der Reisefreiheit gesprochen. Die Freiheit Studien- oder Arbeitsplatz und Wohnort zu wählen, habe ich noch gar nicht berücksichtigt. Und so vieles andere... 

    Ja, natürlich ist die Europäische Union alles andere als perfekt und sie hat noch ganz viel Verbesserungspotenzial nach oben. Aber die Europäische Idee bedeutet Freiheit. Das sich zurückziehen auf die eigene Nation bedeutet Be-Grenzung. Im Denken, im Handeln. 

    So einfach ist das.