Post für Marie Buchinger (Pseudonym)

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Ein Stapel Bücher - dicker Bücher!

Völlig unerwartet, da es bis zur offiziellen Veröffentlichung noch ein paar Tage dauern würde, steht ein großes und schweres Paket für Marie Buchinger vor der Tür: Es ist da, "Ein Tal in Licht und Schatten"paket.jpg

Zwanzig Exemplare sind drin, eine ganze Menge Papier. - So, und warum nun eigentlich Marie Buchinger?

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Über den Sinn und Unsinn von offenen Pseudonymen kann man sicherlich endlos streiten. Ich möchte damit den Leserinnen und Lesern Orientierung geben.

Marie Buchinger steht für junge historische Geschichte in der Habsburger Monarchie (auch deshalb hat der Name auch einen süddeutschen/ österreichischen Klang) - ich kann mir weitere Projekte denken; was davon realisiert wird, wird sich zeigen.

Diana Menschig wird weiterhin für phantastisches stehen.

In beiden ist immer auch etwas von mir.

Unabhängig vom Genre möchte ich immer sagen können, dass das letzte Buch das beste ist, was ich je geschrieben habe. Wenn das nicht mehr der Fall ist, höre ich auf.

(Nachtrag) Druckfahnen

Mit Catcontent

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Der Titel zum ersten Mal auf Papier 

Noch ungefähr zwei Wochen, bis "Ein Tal in Licht und Schatten" erscheint. Und ich stelle fest, dass ich die Druckfahnen unterschlagen habe. Diese habe ich im Ende April bereits bearbeitet - solange, bis meine Katze sich demonstrativ auf den Stapel gesetzt und um Futter gebettelt hat.

Sie sitzt leider im Gegenlicht - Katzen haben einfach keine Ahnung von den Voraussetzungen für ein gutes Foto... 

Wie schießt man mit einem Werndl-Gewehr?

oder: Gibt es etwas, das es auf YouTube nicht gibt?

Oder: Gibt es etwas, dass es nicht auf YouTube gibt?

Nein, ich glaube nicht. Das Videomaterial übersteigt gefühlt inzwischen die Zeit, die die gesamte Menschheit zur Verfügung hätte, um sich alles anzusehen.

Und da ich einen übersteigerten Hang zu Recherche habe (ich habe das gelegentlich erwähnt), schaue ich mir zum Beispiel dieses Video an. Elisa muss genau so eine Waffe im Laufe der Handlung laden und benutzen. Da sie das zum ersten Mal macht und bis dahin mit Waffen nichts am Hut hatte, darf sie sich ungeschickt anstellen. Aber sie bekommt das hin, was auch besser so ist...

Von Schweineblasen und Läusen

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Eine gute Quellenangabe braucht eine Quelle. Hier mit getarntem Hund

Autoren werden häufig gefragt, woher sie ihre Inspiration nehmen. Meine Antwort ist (wie die vieler Kolleginnen) wenig überraschend: Aus der Realität. So spielt in einer Episode (Weihnachten 1915) bei einem Dummjungenstreich eine mit Blut gefüllte Schweinsblase eine tragende Rolle. Diese Anekdote habe ich aus einer Seniorenzeitschrift übernommen, die ich irgendwann mal in einem Wartezimmer gelesen habe. Dort wird sie als wahre Begebenheit in den 60ern hier am Niederrhein erzählt und ich habe wenig Grund, daran zu zweifeln...

Im zweiten Fall hat eine Kollegin beim Autoren-Stammtisch erzählt, sie habe im Tagebuch ihres Vaters gelesen, dass er nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg nachts nicht schlafen konnte, weil ihm das Kribbeln der Läuse fehlte. Allein bei dieser Vorstellung läuft es mir kalt den Rücken runter. Und da Läuse (und jegliches andere Ungeziefer) auch im Ersten Weltkrieg ein beständiges Problem waren, habe ich auch diese wahre Anekdote mit Erlaubnis meiner Kollegin eingebaut. 

Warum sich die Mühe machen und sich solche Dinge ausdenken...?