Eine Frage der Kühe

Muh!

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Kuh vor der Scotoni Hütte. Im Vordergrund meine Wanderstöcke

Zwei, drei Sätze muss ich unbedingt noch zu Kühen loswerden. „Ein Tal in Licht und Schatten“ beginnt schließlich mit einer dramatischen Kuh-Geburt. In diesen Prolog fließen ein:

  1. Meine Recherche im Forum Landtreff.de und die hinreissenden Erklärungen des Users Estrell beim Thema Kälbergeburt für Dummies 
  2. Veronicas Aussage, einen Heidenrespekt vor diesen riesigen Viechern zu haben, was ihr beim Umgang mit Kühen auf dem Hof ihres Vaters etwas hinderlich ist 
  3. Und vor allem meine lebendige Erinnerung an die Fernsehserie „Der Doktor und das liebe Vieh“, in der besagter Doktor gefühlt jede zweite Folge mit einem Arm komplett in einer Kuh verschwindet 

Ernsthaft: „Ein Tal in Licht und Schatten“ spielt zur Zeit des aufkommenden Bergtourismus und der Abkehr der Bauern von Ackerbau hin zur überwiegenden Viehzucht. Das hat im Krieg weitreichende Folgen, mit denen Elisa umgehen muss. Sie tut das auf eine sehr kreative Weise und muss es am Ende bitter bereuen...

Die Berghütte und ihr Wirt Marco Declara

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Das vordere Gebäude ist die Vorlage der "Declara-Hütte", bei dessen Bau Vito und Mischi 1912 mithelfen.

Wer sich in der Südtiroler Geschichte des Großen Krieges etwas auskennt und sich bei Vitos und Mischis Begegnung mit dem Bergführer und Hüttenwirt Marco Declara an die wahren Begebenheiten um Sepp Innerkofler in den Sextner Dolomiten erinnert fühlt, liegt völlig richtig. Ursprünglich habe ich sogar darüber nachgedacht, Innerkofler einzubauen, aber am Ende entscheide ich mich für eine eigene tragische Version.